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Microsoft 365 Business Basic, Standard oder Premium – der Lizenz-Guide

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen laufen auf einem der drei Business-Pläne von Microsoft 365. Der Unterschied klingt nach Details, entscheidet aber über Sicherheit, Geräteverwaltung und am Ende auch über die Kosten. Hier die Einordnung ohne Marketing.

Stand: Oktober 2026. Microsoft ändert Funktionsumfang und Preise der Pläne regelmäßig, ebenso die Obergrenze von 300 Nutzern für Business-Pläne. Die folgende Einordnung ist funktional; Ihren konkreten Preis prüfen wir gegen Ihr bestehendes Abkommen.

Die drei Pläne in Kurzform

Business BasicBusiness StandardBusiness Premium
Web- & Mobile-Officejajaja
Desktop-Office (Word, Excel, Outlook …)neinjaja
Exchange, Teams, SharePoint, OneDrivejajaja
Geräteverwaltung (Intune)neinneinja
Erweiterte Bedrohungsabwehr (Defender for Business)neinneinja
Datenschutz-/Compliance-Funktionen (Information Protection, DLP)neineingeschränktja
Bedingter Zugriff / erweiterte Identitätssicherheitneinneinja

Wofür welcher Plan

  • Business Basic – für Rollen, die nur E-Mail, Kalender, Teams und gelegentlich Web-Office brauchen: Empfang, Lager, Außendienst mit Tablet. Oft in Kombination mit anderen Plänen für andere Rollen.
  • Business Standard – der Klassiker für Büroarbeit mit installiertem Office. Deckt Produktivität gut ab, aber nicht Geräteverwaltung und moderne Sicherheit.
  • Business Premium – wenn Sicherheit, verwaltete Geräte und Compliance ein Thema sind. Das ist bei den meisten Betrieben heute der Fall, spätestens mit NIS2, Cyber-Versicherung oder Homeoffice.

Die versteckte Rechnung: Business Premium kostet mehr als Standard, ersetzt aber oft mehrere Zusatzprodukte – ein separates MDM, ein Add-on für Endpoint-Security, teils die Backup-diskussion. Wer diese Bausteine ohnehin braucht, fährt mit Premium meist günstiger als mit Standard + Einzelbausteinen.

Typische Fehler bei der Lizenzierung

  • Alle auf denselben Plan. Ein einheitlicher Plan ist bequem, aber selten optimal. Rollen-Mix spart Geld.
  • Karteileichen. Lizenzen ausgeschiedener Mitarbeiter laufen weiter. Ein jährlicher Abgleich lohnt sich fast immer.
  • Standard trotz Sicherheitsanspruch. Wer Defender for Business, Intune und bedingten Zugriff braucht, aber Standard bucht, kauft die Funktionen einzeln teuer nach.
  • Falsche Abrechnungsperiode. Monatlich flexibel, aber teurer; jährlich günstiger, aber gebunden. Die Mischung macht's.
  • Backup vergessen. Kein Plan enthält ein echtes Backup Ihrer Microsoft-365-Daten – das ist immer ein separater Baustein.

Häufige Fragen

Können wir Pläne mischen?

Ja. Innerhalb eines Mandanten können verschiedene Nutzer unterschiedliche Pläne haben. Genau das ist meist die wirtschaftlichste Lösung.

Reicht Business Premium für NIS2?

Premium liefert viele der technischen Bausteine (MFA, bedingter Zugriff, Endpoint-Schutz, Verschlüsselung). NIS2 verlangt zusätzlich Prozesse, Meldewege und Governance – die Technik allein genügt nicht.

Was ist mit Microsoft 365 Apps oder Family/Personal?

Reine App-Pläne ohne Dienste oder Consumer-Abos sind für Unternehmen nicht geeignet – weder rechtlich sauber lizenziert noch verwaltbar.

Funktionsumfänge und Preise von Microsoft ändern sich; maßgeblich ist Ihr Angebot. Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Lizenzberatung.

Lizenz-Check

Wir sehen uns Ihren Mandanten an, gleichen Pläne gegen Rollen und Anforderungen ab und zeigen, wo Sie zu viel zahlen oder zu wenig abgesichert sind.

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