Vergleich

Microsoft Azure oder Server im Haus: die Entscheidung in acht Kriterien.

Die Frage ist selten „alles oder nichts“. Für viele Betriebe ist der Weg in Etappen richtig, für manche bleibt ein Teil im Haus. Ein ehrlicher Vergleich nach den Kriterien, die im Alltag zählen.

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Seit 2019  ·  Aus Klagenfurt, österreichweit tätig  ·  Antwort in 1 Werktag

Der Vergleich in acht Kriterien

KriteriumMicrosoft AzureServer im Haus
Investitionkeine Hardware-Anschaffung, Bezahlung nach NutzungAnschaffung von Servern und Serverraum, Kapitalbindung
Laufende Kostennutzungsabhängig, mit Kostenanalyse und Budgetwarnungen planbarStrom, Wartung und Ersatz nach einigen Jahren
Verfügbarkeitredundante Rechenzentren, Verfügbarkeitszonen und vertragliche Service-Levelabhängig von Ihrer eigenen Ausstattung und Wartung
SkalierungRessourcen folgen dem Bedarf, etwa zum MonatsabschlussAnschaffung auf Vorrat für den Höchststand
Sicherheitmehrschichtige Absicherung, Verschlüsselung, Bedrohungserkennungvollständig in Ihrer Verantwortung
DatenschutzRechenzentren in der EU, DSGVO-konform nutzbarvolle physische Kontrolle im eigenen Haus
Wiederherstellungautomatisiertes Backup und geo-redundante Wiederherstellung, im Ernstfall in Stundenmuss selbst aufgebaut und getestet werden
Anbindung lokaler SystemeHybrid-Betrieb über Azure Arc und Site-to-Site-Verbindungen möglichdirekt im eigenen Netz

Wann ein Teil im Haus bleibt

Manche Systeme gehören nicht in die Cloud: Spezialhardware, sehr niedrige Latenz zu Maschinen, Betrieb ohne Internetverbindung oder eine Investition, die sich noch nicht amortisiert hat. Dann ist ein Hybrid-Modell sinnvoll, das lokale Server sicher anbindet.

Cloud heißt nicht Neuanfang: Bestehende Windows- und Linux-Server, Datenbanken und Schnittstellen zu Steuerberatung, Banken und Lieferanten lassen sich in vielen Fällen ohne Anpassung mitnehmen. Modernisiert wird in Etappen statt in einem riskanten Big Bang.

Ein Kundenbeispiel: „Nach der Azure-Migration kann ich endlich wieder effizient und produktiv arbeiten.“ – Anita Marktl, Metallbau Selinger GmbH, Kärnten

Häufige Fragen

Wird Azure für uns günstiger als ein eigener Server?

Das hängt vom Nutzungsprofil ab. Azure spart Hardware, Strom und Wartung und lässt sich mit Rightsizing und Reservierungen optimieren. Eine seriöse Aussage gibt es erst nach einem Assessment Ihrer Systeme und Kosten.

Wo liegen unsere Daten bei Azure?

In Rechenzentren in der EU, DSGVO-konform nutzbar. Die genaue Region legen wir gemeinsam fest.

Müssen wir alles auf einmal migrieren?

Nein. Sie modernisieren in Etappen: erst die Server, dann Backup und Notfallwiederherstellung, dann einzelne Anwendungen. Jeder Schritt bringt einen messbaren Nutzen.

Was passiert mit unseren bestehenden Anwendungen?

ERP-, FIBU- und Branchensoftware laufen in Azure weiter. Vorhandene Server ziehen als virtuelle Maschinen um, für Anwendungen und Mitarbeitende ändert sich außer Geschwindigkeit und Erreichbarkeit meist nichts.

Wie starten wir?

Mit einem Azure-Assessment: Infrastruktur, Anwendungen und Kosten aufnehmen und die Cloud-Eignung je System bewerten. Danach folgt ein Migrationsfahrplan.

Was gehört bei Ihnen in die Cloud?

Im Migrations-Check bewerten wir jedes System auf Cloud-Eignung und zeigen Reihenfolge, Zeitplan und Einsparpotenzial.

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Cloud heißt nicht Neuanfang.