Vergleich
Microsoft Copilot oder ChatGPT Team: Was passt zu Ihrem Unternehmen?
Beide Werkzeuge helfen beim Schreiben, Zusammenfassen und Auswerten. Sie unterscheiden sich darin, wo sie arbeiten, auf welche Daten sie zugreifen und welche Regeln sie brauchen. Ein Vergleich nach den Kriterien, die im Betrieb zählen.
KI-Assessment vereinbarenSeit 2019 · Aus Klagenfurt, österreichweit tätig · Antwort in 1 Werktag
Der Vergleich in sieben Kriterien
| Kriterium | Microsoft Copilot | ChatGPT Team |
|---|---|---|
| Wo es arbeitet | in Microsoft 365: Word, Excel, Outlook, Teams | eigenständiger Dienst im Browser oder in der App |
| Zugriff auf Ihre Daten | auf alles, worauf der jeweilige Nutzer Zugriff hat | nur auf das, was pro Anfrage hochgeladen wird |
| Wo Daten verarbeitet werden | in Ihrer Microsoft-365-Umgebung | beim Anbieter, öffentliche KI-Dienste meist in den USA |
| Kosten | rund 28–30 € pro Nutzer und Monat zusätzlich zur Microsoft-365-Lizenz, üblicherweise Jahresbindung (Stand September 2026) | pro Nutzer und Monat, aktuelle Preise beim Anbieter prüfen |
| Einführung | geeignete Basislizenz, Berechtigungs-Check, Pilot | schneller Start, aber Regeln für die Nutzung sind Pflicht |
| Steuerung | über die Microsoft-365-Verwaltung | über die Verwaltung des Anbieters, plus eigene Richtlinie |
| Passt am besten zu | Büroarbeit, bei der Daten ohnehin in Microsoft 365 liegen | allgemeine Aufgaben mit unkritischen Daten |
Konditionen und Funktionen ändern sich regelmäßig. Maßgeblich sind die aktuellen Angebote der Anbieter.
Unsere Einordnung
Copilot ist der schnellere Weg, wenn Ihre Daten in Microsoft 365 liegen dürfen und es darum geht, besser und schneller mit Office zu arbeiten. Der Preis zählt dabei weniger als die Vorbereitung: Copilot greift auf alles zu, worauf der Nutzer Zugriff hat, deshalb gehört ein Berechtigungs-Check vor den Start.
ChatGPT eignet sich für Aufgaben ohne sensible Daten. Sobald Mitarbeitende Firmendaten hochladen, brauchen Sie klare Regeln, denn die Daten verlassen Ihre Infrastruktur. Auch mit Enterprise-Zusagen bleibt das für besonders geschützte Daten heikel.
Ein drittes Modell: Für vertrauliche Daten, etwa Mandats-, Patienten- oder Konstruktionsdaten, ist ein lokales Sprachmodell die bessere Antwort. Viele Unternehmen nutzen bewusst mehrere Werkzeuge, jedes für seine Datenklasse.
Häufige Fragen
Welches Werkzeug ist besser für ein KMU?
Das hängt von Ihren Daten ab. Liegen sie in Microsoft 365 und dürfen dort verarbeitet werden, ist Copilot oft der einfachere Weg. Für unkritische, allgemeine Aufgaben genügt ein öffentlicher Dienst mit klaren Regeln.
Können wir beides parallel nutzen?
Ja, und viele tun das. Entscheidend ist eine klare Regel, welche Datenklassen in welches Werkzeug dürfen.
Ist Copilot automatisch DSGVO-konform?
Ein Werkzeug allein macht eine Verarbeitung nicht konform. Es kommt auf Verträge, Berechtigungen und Datenklassen an. Wir prüfen das im Rahmen der Einführung.
Was kostet der Einstieg mit Copilot?
Für zehn Nutzer liegen die Lizenzen beim Listenpreis bei rund 3.400 bis 3.600 € pro Jahr, für 25 Nutzer bei rund 8.400 bis 9.000 €. Die Rechnung steht im Beitrag Microsoft Copilot: Preis, Nutzen und ab wann er sich rechnet.
Wie finden wir heraus, was zu uns passt?
Im kostenlosen KI-Assessment (30–45 Minuten, remote) ordnen wir Ihre Anwendungsfälle ein und empfehlen den Weg mit dem besten Verhältnis aus Nutzen, Aufwand und Risiko.
Welche KI passt zu Ihren Daten?
30–45 Minuten, remote, kostenlos: mit einer klaren Empfehlung statt einer Verkaufspräsentation.
KI-Assessment vereinbarenNicht „KI ja oder nein“, sondern: welche KI für welche Daten.