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Windows 10 ist ausgelaufen: was Unternehmen jetzt tun sollten

Seit Oktober 2025 erhält Windows 10 keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Wer noch Geräte damit betreibt, trägt ein wachsendes Risiko. Dieser Beitrag nennt die Optionen, die Anforderungen von Windows 11 und eine Entscheidungshilfe.

Hinweis: Stand: Oktober 2026. Konditionen für erweiterte Sicherheitsupdates und Hardwareanforderungen legt Microsoft fest und kann sie ändern. Prüfen Sie den aktuellen Stand vor Entscheidungen.

Was das Support-Ende bedeutet

Mit dem Ende des regulären Supports erhalten Windows-10-Geräte keine regulären Sicherheitsupdates, Fehlerkorrekturen und keinen Support mehr. Neue Lücken bleiben offen. Das Gerät läuft weiter, aber es wird mit jedem Monat angreifbarer, besonders wenn es mit dem Internet verbunden ist.

Für Unternehmen kommt dazu: Cyber-Versicherungen, Kundenanforderungen und NIS2 setzen aktuelle, gepatchte Systeme voraus. Ein Betrieb mit ungepatchten Geräten steht im Schadensfall schlechter da.

Die Optionen im Überblick

OptionWas das heißtEinschätzung
Auf Windows 11 umsteigenKompatible Geräte aktualisieren, andere ersetzenEmpfohlen: dauerhafte Lösung
Erweiterte Sicherheitsupdates (ESU)Kostenpflichtige Updates für eine ÜbergangszeitNotlösung, um Zeit für den Umstieg zu gewinnen
Weiterbetrieb ohne UpdatesKeine Sicherheitsupdates mehrNicht empfohlen, nur für abgeschottete Spezialfälle
Geräte ersetzenNeue Geräte mit Windows 11Sinnvoll, wenn Hardware ohnehin am Ende ist

Ist Ihr Gerät bereit für Windows 11?

Windows 11 stellt höhere Anforderungen an die Hardware als Windows 10. Das wichtigste im Überblick:

AnforderungHinweis
ProzessorMuss auf der Liste der unterstützten Prozessoren stehen, meist ab etwa 2018
TPM 2.0 und Secure BootIn der Firmware aktiviert, nicht jedes ältere Gerät bietet das
Arbeitsspeicher und SpeicherMindestens 4 GB RAM und 64 GB Speicher, in der Praxis mehr
Software und ZubehörFachsoftware, Treiber und Peripherie auf Kompatibilität prüfen

Ein Prüf-Werkzeug von Microsoft zeigt pro Gerät, ob es geeignet ist. In größeren Umgebungen lässt sich das zentral auswerten.

So gehen Sie vor

  1. Inventur: Alle Geräte erfassen, Betriebssystem, Alter und Eignung prüfen.
  2. Einteilen: Geräte in drei Gruppen: umstellbar, Ersatz nötig, Sonderfall.
  3. Budget und Zeitplan: Ersatzgeräte bündeln, Rollout in Wellen planen.
  4. Pilot: Eine kleine Gruppe zuerst, besonders für kritische Software.
  5. Rollout und Betrieb: Gruppenweise umstellen, zentral verwalten, Sicherung vorher.

Wie so ein Projekt abläuft, beschreibt die Seite zum Windows-11-Rollout. Ein Szenario mit Intune zeigt der Anwendungsfall Intune-Rollout für 50 Geräte.

Häufige Fragen

Läuft mein Windows-10-Gerät noch?

Ja, es startet und arbeitet weiter. Es bekommt aber keine regulären Sicherheitsupdates mehr und wird dadurch angreifbarer.

Sind erweiterte Sicherheitsupdates eine Dauerlösung?

Nein, sie sind kostenpflichtig und zeitlich begrenzt. Sie verschaffen Zeit für den Umstieg.

Müssen wir alle Geräte tauschen?

Nein. Geräte, die die Anforderungen erfüllen, lassen sich umstellen. Ersatz brauchen nur die, die sie nicht erfüllen.

Läuft unsere Fachsoftware unter Windows 11?

Das prüfen wir bei der Inventur gemeinsam mit den Herstellern und testen kritische Software mit einer Pilotgruppe.

Wie lange dauert ein Rollout?

Das hängt von Zahl und Zustand der Geräte ab. Wir planen in Wellen, damit der Betrieb weiterläuft.

Dieser Beitrag ist eine allgemeine Orientierung. Aktuelle Konditionen und Anforderungen finden Sie beim Hersteller.

Wie viele Ihrer Geräte sind bereit für Windows 11?

Im Erstgespräch klären wir, wo Sie stehen, und zeigen, wie ein Rollout für Ihre Größe aussieht. Unverbindlich und kostenlos.

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